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Essen und Trinken in Kuba: Lokale Spezialitäten, Cocktails und Getränke

Man mixe karibische Gewürze mit spanischen Fleischspezialitäten, asiatischen Beilagen und afrikanischen Gemüsen, Reis („Arroz“) und schwarzen Bohnen und erhält die typisch kubanische Küche. Während die Küche im Osten karibisch-afrikanisch geprägt ist, lebt sie im Westen Kubas eher von spanischen Einflüssen. Eines der traditionellen kubanischen Fleischgerichte heißt „Picadillo Alvarez“.

Preise für kubanische Gerichte in privaten Gaststuben
Besonders in privaten Paladares (Wohnzimmer-Restaurants) und privaten Gasthäusern (Casas Particulares) erlebt man die kubanische Hausmannskost in einer besonders authentischen Atmosphäre. Allerdings sind in der Hochsaison die privaten Restaurants genauso beliebt wie überfüllt und Gäste müssen einige Tage zuvor reservieren, da die Bestuhlung auf maximal 50 Plätze kürzlich beschränkt wurde. Ein Hauptgericht mit zwei Drinks, Dessert, und Kaffee kostet etwa 15 CUP.

Gäste einer Casa Particulare bekommen für einen Aufpreis von 10 bis 15 Euro (oder 8 – 15 CUP) auch das Frühstück und Mittagessen von der Frau des Hauses serviert. An der Küste wird dann aufgetischt, was der Hausherr tagsüber gefangen hat.

Picadillo Alvarez im Kuba-Stil: Mit Rindfleisch, Reis, schwarzen Bohnen und Avocado

Kubanische Picadillo Alvarez-Zutaten-Variante

Die frischen Zutaten für das typisch kubanische Rindfleischgericht kommen meist direkt von Wochenmärkten der einheimischen Bauern.

Eine Zubereitungsvariante des „Picadillo“ besteht aus Rinderhackfleisch, Weißwein, Tomatensoße, Rosinen, Oliven, Kapern, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Kreuzkümmel und Paprika. Reis und schwarze Bohnen sind die klassische Beilage zu kubanischen Fleischgerichten.

Typisch kubanische Gerichte und Zutaten

  • Tostones: Doppelt frittierte, grüne Kochbananen mit Knuspermantel – als Snack oder Beilage mit Knoblauch und grobem Salz
  • Yucca Con Mojo: Das Wurzelgemüse Maniok wird geschält und in Wasser gekocht als Beilage serviert. Als Soße dient eine Mischung aus Zwiebel, Knoblauch, Limettensaft und Pfeffer/Salz
  • Lobster: Langusten, gegrillt, mit Chilisoße oder einer baskischen Soße „vizcaína“ aus Paprika, Zwiebel und gelegentlich Tomate
  • Malanga-Püree: Ähnlich wie Kartoffelbrei wird aus der Malanga-Knolle ein Püree hergestellt. Man kann sie aber auch in Eintöpfen, Kuchen und Süßspeisen verwenden.
  • Flan: Dessert, das aus Eiern, Milch und Zucker besteht, die im Wasserbad gestockt werden. Dazu gibt es Karamellsoße.

El Ron de Cuba: Rum-Cocktails

Cuba Libre: Ein Getränk besiegelte die Freiheit Kubas

Zum Essen trinken Einheimische gerne auch das Nationalgetränk: den Mojito, serviert mit frischer Minze, Limettensaft, Rohrzucker, Soda und ordentlich Rum. Beliebt, und vor allem sehr bekannt, ist auch der Cuba Libre.

Laut seiner Entstehungsgeschichte sollen US-amerikanische Soldaten nach Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges im Jahre 1898 eine Mischung aus Coca-Cola, Rum und Limettensaft zum fröhlichen Anstoßen kreiert haben. Dabei fiel der Ausruf: „Es lebe das freie Kuba!“ (Viva Cuba libre). Der amerikanisch-kubanische Nationalcocktail war geboren! Die heutige Grundzubereitung besteht aus 5 cl weißer Rum, 12 cl Cola, 1 cl frischer Limettensaft.

In einer Bar in Havanna
Batidas: Frische Milchshakes
Aber auch Nicht-Alkoholiker können sich durch Kubas landestypische Getränkekarte „trinken“: Wer also die gesündere Variante bevorzugt, kommt an den typischen kubanischen Milchshakes nicht vorbei – die Batidas mit frischer kubanischer Kuhmilch und einheimischen Früchten wie Bananen werden sehr günstig fast überall angeboten.

Kochexperience mit Kubanerinnen: Traditionell kubanische Küche in einem Paladar wird Ihnen bei diesen Reisen serviert!

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